Mit Expertise in Data Analytics, KI und Cyber Security sowie Know-how in Compliance, Cloudification und XaaS setzt x1F branchenweit neue Maßstäbe. Die über 1.300 Mitarbeitenden entwickeln wirkungsvolle End-to-End-Lösungen, automatisieren und optimieren Prozesse, treiben die digitale Transformation voran und übernehmen den Betrieb in Form von Managed Services.
Damit unterstützt x1F Kund:innen, laufend regulatorische Anforderungen zu erfüllen, Risiken zu minimieren und ihre Reputation zu schützen – für nachhaltiges Wachstum und langfristigen Markterfolg.
Mit einem aktuellen Jahresumsatz von über 200 Millionen Euro sieht sich das Unternehmen in der Verantwortung, ökologische und soziale Kriterien nicht nur intern, sondern auch in der Zusammenarbeit mit Kund:innen und Partner:innen konsequent umzusetzen.
Dazu zählen die Einführung einer gruppenweiten Klimastrategie, die Erhebung von Treibhausgasemissionen nach GHG-Protokoll, Maßnahmen im Bereich Diversity, Equity & Inclusion sowie klare Governance-Strukturen wie ein konzernweiter Code of Conduct.
1300
Mitarbeitende
40
Standorte in Europa
15
Tochtergesellschaften
AUSGANGSLAGE
Nachhaltigkeit bei x1F
2024 überschritt x1F die 1.000-Mitarbeiter:innen-Schwelle und vereinte zu diesem Zeitpunkt bereits 15 Tochtergesellschaften an über 40 Standorten in Europa, den USA, Kanada und Australien.
Schnell wurde deutlich, dass die einzelnen Gesellschaften sehr unterschiedliche Reifegrade beim Thema Nachhaltigkeit aufwiesen – von bereits bestehenden Zertifizierungen wie EcoVadis bis hin zu noch fehlenden Strukturen. Gleichzeitig steigen die regulatorischen Anforderungen, insbesondere durch die CSRD, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und die EU-Taxonomie sowie die Erwartungen der Kund:innen, die vor allem aus regulierten Branchen wie Banken, Versicherungen und dem öffentlichen Sektor stammen.
x1F entschloss sich deshalb dazu, Nachhaltigkeit auf Geschäftsführungsebene systematisch zu verankern. Unterstützt durch das direkte Sponsoring durch den CFO wurde eine ESG-Stabsstelle geschaffen, die seit Mitte 2024 unter der Leitung von Alessa Jewko ein einheitliches Nachhaltigkeitsmanagement aufbaut und als zentraler Sparringspartner für alle Unternehmensbereiche fungiert.
„Das Sponsoring direkt auf höchster Führungsebene verleiht dem Thema Gewicht und schafft die notwendige Durchsetzungskraft. Nachhaltigkeit ist bei uns kein Feigenblatt, sondern zentraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung“, betont Jewko.

Nachhaltigkeit ist bei uns kein Feigenblatt, sondern zentraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung.


Alessa Jewko
ESG Managerin x1F
DIE LÖSUNG VON CODE GAIA
Zusammenarbeit der x1F und Code Gaia
Seit Mai 2024 arbeitet x1F eng mit Code Gaia zusammen. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitsmanagements, basierend auf zwei Säulen: der Durchführung einer Doppelten Wesentlichkeitsanalyse als Grundlage für die CSRD-Berichterstattung sowie der Erstellung eines unternehmensweiten Corporate Carbon Footprint nach GHG Protocol.
Die Doppelte Wesentlichkeitsanalyse wurde über mehrere Monate hinweg durchgeführt. In einer Reihe von Workshops und Interviews wurden mit internen und externen Stakeholdern wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen identifiziert. Besonders der intensive Stakeholder-Dialog – in Form einer Kombination aus Fragebögen und persönlichen Interviews – erwies sich als Erfolgsfaktor.
„Wir haben den Dialog bewusst als Win-Win gestaltet. So konnten wir nicht nur unsere eigenen Einschätzungen validieren, sondern auch wertvolle Impulse für unsere Nachhaltigkeitsstrategie gewinnen“, erklärt Jewko. Viele Kund:innen brachten sich demnach aktiv ein und bestätigten, dass Nachhaltigkeit in Ausschreibungen inzwischen ein entscheidendes Kriterium ist.
2025 begann x1F mit der Erstellung seines Corporate Carbon Footprint. Als erstes konzernweites Maßnahmenpaket wurde eine unternehmensweite Reiserichtlinie verabschiedet, die nachhaltige Mobilität verbindlich regelt. Auf Basis der CO₂-Daten soll im nächsten Schritt eine Klimastrategie mit konkreten Reduktionspfaden folgen.
Return on Investment von Nachhaltigkeit
100x
Die Ergebnisse ließen nicht lange auf sich warten: Bereits im Geschäftsjahr 2024/2025 konnte x1F von seinen Nachhaltigkeitsambitionen konkret profitieren.
- Rund 16 % des Umsatzes – etwa 32 Millionen Euro – waren direkt an ESG-Kriterien gekoppelt. Damit überstieg der finanzielle Mehrwert des Nachhaltigkeitsmanagements die Kosten für Software, Personal und Beratung um mehr als das Hundertfache.
- Neben Klimastrategie und CO₂-Bilanzierung zahlten auch Themen wie Antidiskriminierung, Diversity & Inklusion und verantwortungsvolle Unternehmensführung auf den Erfolg ein: Kund:innen – insbesondere aus dem öffentlichen Sektor – fordern zunehmend Nachweise in diesen Bereichen.
x1F reagierte frühzeitig mit dem Aufbau einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie und der Implementierung unternehmensweiter Maßnahmen. Damit sichert sich das Unternehmen nicht nur seinen Marktzugang, sondern reduziert zugleich Reputationsrisiken im internationalen Geschäft.

Nachhaltigkeit ist kein notwendiges Übel, sondern eine riesige Chance für Unternehmen, ihre Steuerung zu verbessern und neue Wachstumspotenziale zu erschließen


FAZIT
Ausblick
30 %
Für die kommenden Jahre rechnet x1F damit, dass ESG-Kriterien in bis zu 30 % aller Ausschreibungen eine Rolle spielen werden – ein erheblicher Wachstumstreiber für das Unternehmen.
Um diese Chance voll auszuschöpfen, setzt auch x1F auf datenbasiertes Arbeiten, regelmäßige Strategieworkshops und die weitere Professionalisierung ihres Nachhaltigkeitsmanagements.
Lesen Sie in unserem Guide die IRO-basierte Wesentlichkeit, wie Unternehmen die IRO-basierte Wesentlichkeit nutzen können, um ESG von Kostenfaktor zum Werttreiber zu machen.





