CSRD: Die ultimative Anleitung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung

CO2-Fußabdruck, CSRD, EU-Taxonomie | 18. April 2024
Dr. Zoe Rost

Ein Gastbeitrag von Dr. Zoe Rost, Teamlead Corporate Sustaianability bei DEKRA (zu hören auch auf unserem Spotify-Kanal).

Dr. Zoe Rost ist Teamlead Corporate Sustainability Services bei DEKRA Assurances Services und hat in St. Gallen zum Thema Nachhaltigkeit in Unternehmen promoviert. Seit über einem Jahrzehnt unterstützt sie mittelständische und große Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsperformance zu verbessern, insbesondere im Bereich strategisches Nachhaltigkeitsmanagement und Nachhaltigkeitsberichterstattung. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten gibt Zoe Rost in diesem Blog Einblicke in die Anforderungen, aber auch Chancen, die sich durch die CSRD ergeben.

Was ist überhaupt die CSRD? 

CSRD ist die Abkürzung für Corporate Sustainability Reporting Directive, zu Deutsch: Richtlinie zur Berichterstattung über Unternehmensnachhaltigkeit. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um eine Überarbeitung eines bereits bestehenden Gesetzes. Diese Verpflichtung galt hauptsächlich für kapitalmarktorientierte Unternehmen, die bisher Nachhaltigkeitsberichte veröffentlichen mussten. Allerdings hat der Gesetzgeber festgestellt, dass diese Regelung nicht ausreicht, um genug Unternehmen zur Berichterstattung über ihre Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu bewegen.

Das Gesetz wurde also überarbeitet und ausgeweitet. Das bedeutet, dass nun deutlich mehr Unternehmen verpflichtet sind, über ihre Nachhaltigkeitsbemühungen zu berichten. Wer genau betroffen ist und welche Anforderungen sie erfüllen müssen, um der CSRD gerecht zu werden, das wird in der Richtlinie im Detail beschrieben.

Kurz gesagt, die CSRD ist ein Schritt in Richtung mehr Transparenz und Verantwortlichkeit, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Unternehmen werden dazu angehalten, ihre Bemühungen in diesem Bereich offenzulegen und somit einen positiven Beitrag zur Umwelt und Gesellschaft zu leisten.

Warum sollten sich mittelständisches Unternehmen am besten schon heute damit auseinanderzusetzen?

Die Einführung des Gesetzes erfolgt schrittweise, weshalb derzeit einige Unternehmen noch nicht betroffen sind. Diese Regelung wird in den kommenden Jahren schrittweise umgesetzt. Zunächst werden die kapitalmarktorientierten Unternehmen in den Fokus gerückt, die bereits aufgrund des bestehenden Gesetzes Erfahrung in der Nachhaltigkeitsberichterstattung haben.

CSRD-Bericht als komplexe Herausforderung

Anschließend werden die mittelständischen Unternehmen in den Prozess einbezogen, gefolgt von den kleineren kapitalmarktorientierten Unternehmen. Ein Fehler, den einige Unternehmen begehen könnten und vor dem wir alle warnen möchten, ist es, sich zu spät auf diese Anforderungen vorzubereiten. Denn die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts ist keine leichte Aufgabe, die man mal eben so erledigen kann. Vielmehr ist es eine komplexe Angelegenheit, die von den Unternehmen viel Engagement erfordert.

Die Anforderungen an die Inhalte des Berichts sind deutlich erweitert worden. Es wird erwartet, dass Unternehmen qualitative und quantitative Informationen über die drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales (ESG) – bereitstellen. Dabei müssen sie nicht nur über ihre Vergangenheit berichten und ihre Entwicklung sowie Fortschritte aufzeigen, sondern auch über ihre zukünftigen Pläne, Ziele und Strategien.

Komplizierte Datenbeschaffung

Die Beschaffung der benötigten Daten stellt dabei eine große Herausforderung dar. Viele Unternehmen werden feststellen, dass sie nicht über alle erforderlichen Daten verfügen, da sie sich bisher noch nicht intensiv mit dem Thema beschäftigt haben. Daher ist es entscheidend, Maßnahmen zu ergreifen und Ziele zu setzen, um diese Lücken zu schließen.

Insgesamt erfordert die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit und eine umfassende Datenbeschaffung. Es ist ein langwieriger Prozess, der eine gründliche Vorbereitung und eine kontinuierliche Anpassung erfordert, um die Anforderungen der CSRD zu erfüllen.

Lesetipp: In diesem Beitrag die fünf größten Fehler beschrieben, die Unternehmen auf dem Weg zur CSRD vermeiden sollten.

Welche positiven Aspekte hat die CSRD? 

Es ist interessant zu beobachten, wie sich die Berichterstattung über Corporate Social Responsibility (CSR) in der Praxis entwickelt. Während das Lehrbuch vorschlägt, dass Unternehmen zunächst eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln und intensiv an ihrem Thema arbeiten sollten, bevor sie einen Bericht erstellen, zeigt die Realität oft ein anderes Bild, besonders mit der Einführung der CSRD.

Viele Unternehmen zäumen das Pferd jetzt von hinten auf, indem sie zunächst den Bericht fertigstellen, bevor sie bereits wesentliche Maßnahmen umgesetzt haben. Obwohl dies nicht dem traditionellen Ansatz entspricht, halte ich es dennoch für eine positive Entwicklung. Durch das Erstellen des ersten Berichts erhalten Unternehmen einen klaren Überblick über ihren aktuellen Status. Sie können genau sehen, welche ESG-Initiativen bereits im Unternehmen umgesetzt werden, was gut läuft und wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Dies ermöglicht es ihnen, gezielt an ihren Schwachstellen zu arbeiten und sich kontinuierlich zu verbessern.

Darüber hinaus fordert die CSR-Berichterstattung Unternehmen nicht nur auf, sich mit ihren Herausforderungen auseinanderzusetzen, sondern auch mit den positiven Aspekten. Es geht nicht mehr nur darum, den Finger auf die negativen Punkte zu legen, sondern auch darum, Chancen und Möglichkeiten zu erkennen. Diese Entwicklung hin zu einem positiven Blick auf Nachhaltigkeit ist äußerst ermutigend. Unternehmen können erkennen, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Risiko oder eine lästige Pflicht ist, sondern auch viele positive Auswirkungen und Potenziale bietet, von denen sie profitieren können.

Welchen Einfluss hat die CSRD auf die Wirtschaft?

Die Einführung der CSRD hat zweifellos eine hohe Dynamik in Gang gesetzt. Doch es gibt auch andere Treiber, die derzeit viel Bewegung in diesem Bereich verursachen. 

Auswirkungen auf Ratings & Rankings

Einer davon sind Ratings und Rankings. Im Geschäftskundenbereich erkennen Unternehmen zunehmend, dass eine ordentliche Nachhaltigkeitsleistung notwendig ist, um Aufträge von großen Kunden zu erhalten. Diese Großkunden sind entweder aufgrund von Gesetzen und Vorschriften oder aufgrund des Drucks ihrer Stakeholder dazu gezwungen, Nachhaltigkeit zu betreiben. Daher geben sie die Anforderungen ihrer Ratings an ihre Lieferant:innen weiter. 

Auswirkungen auf Kreditwürdigkeit

Dieser Druck ist auch im Finanzsektor spürbar, wo Banken und Investor:innen verstärkt auf Nachhaltigkeit achten. Ein Beispiel dafür sind Banken, die beginnen, Kreditkonditionen an die Nachhaltigkeitsleistung zu koppeln. Unternehmen können bessere Konditionen erhalten, wenn sie bestimmte Nachhaltigkeitskennzahlen verbessern, wie zum Beispiel CO₂-Emissionen oder Diversity-Quoten. Dieser Trend ist entscheidend, um den Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft zu fördern. Früher wurden CSR-Programme oft als “weiche Faktoren” betrachtet, denen nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Doch nun ist die Zeit gekommen, in der Nachhaltigkeit eine wirtschaftliche Größe wird.

Durch die Regulierung wird das Thema Nachhaltigkeit nun auf breiter Front in der gesamten Wirtschaft verankert. Selbst Kleinunternehmen werden sich damit auseinandersetzen müssen. Denn wenn eine gute Nachhaltigkeitsleistung bessere Kreditkonditionen bedeutet, kann sich das für Unternehmen entscheidend auswirken. Auf der anderen Seite birgt eine mangelnde Beherrschung von Risikomodellen und ESG-Daten auch Nachteile.

Wichtiger Beitrag zu Erreichung der Klimaziele 


Die Regulierung trägt dazu bei, dass alle Akteure auf dasselbe Ziel hinarbeiten. Durch verschiedene Vorschriften werden alle auf denselben Nenner gebracht. Dieser Ansatz ist beeindruckend und zeigt, dass die Regulierung einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele leisten kann. Ich bin gespannt, welche Ergebnisse sich aus dieser Datenbasis und den Regulierungen ergeben und ob wir dadurch unsere Ziele erreichen können.

Wie überzeugt man die Geschäftsführung von der Dringlichkeit und Notwendigkeit der Nachhaltigkeit?

Die Bedeutung der Nachhaltigkeit geht weit über die Klimaziele hinaus. Es handelt sich um eine umfassende Transformation, bei der wir auch andere Aspekte unserer Gesellschaft betrachten müssen, die oft im Schatten des dominierenden Klimathemas stehen. Biodiversität ist eine zentrale Nachhaltigkeitsherausforderung, die ebenso viel Aufmerksamkeit bekommen sollte wie Klimaschutz. Rechtliche Anforderungen und Kundenerwartungen sind Mechanismen, die Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit bewegen.

Ich finde es besonders positiv, dass dieses Bewusstsein zunimmt. In einem Seminar, das ich leite und das sich an angehende Nachhaltigkeitsmanager richtet, diskutieren wir genau dieses Thema. Eine zentrale Frage ist dabei, wie man Geschäftsführer von der Bedeutung der Nachhaltigkeit überzeugen kann, wenn sie dem Thema skeptisch gegenüberstehen.

Nachhaltigkeit als ökonomisches Argument

In der Diskussion wurden drei entscheidende Punkte herausgearbeitet: Erstens, ohne Nachhaltigkeit ist ein Geschäftsbetrieb auf lange Sicht nicht möglich, da gesetzliche Vorschriften dies vorschreiben. Zweitens, ohne eine nachhaltige Ausrichtung verlieren Unternehmen potenziell Aufträge, da Kund:innen vermehrt nachhaltige Produkte und Dienstleistungen nachfragen und auf die Nachhaltigkeitsleistung ihrer Lieferant:innen achten. Und drittens, ohne Nachhaltigkeit sind Finanzierungen durch Banken gefährdet oder nur zu schlechteren Konditionen erhaltbar, da diese zunehmend auf die Nachhaltigkeitsperformance von Unternehmen achten.

Diese ökonomischen Argumente sollten eigentlich alle Geschäftsführer:innen überzeugen. Die wirtschaftlichen und rechtlichen Zwänge sind deutlich, und es wird immer offensichtlicher, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine ethische Verpflichtung ist, sondern auch eine ökonomische Notwendigkeit.

Welche Herausforderungen bringt die CSRD mit sich?

Die Beschaffung von Daten für Nachhaltigkeitsberichte stellt Unternehmen vor eine große Herausforderung. Selbst für Unternehmen, die beispielsweise keine weltweit verteilten Produktionsstätten betreiben, gestaltet sich die Datenerhebung oft schwierig. Viele Unternehmen unterschätzen diesen Prozess völlig.

Datenbeschaffung als größte Schwierigkeit

Selbst vermeintlich einfache Daten wie Stromverbräuche oder Energieverbräuche von verschiedenen Standorten zu sammeln, erweist sich oft als zeitaufwändig und komplex. Was anfangs als einfache Aufgabe erscheint, zieht sich oft über Wochen und Monate hin, da die benötigten Daten nicht rechtzeitig oder nicht in der nötigen Qualität verfügbar sind.

Die Herausforderung wird noch größer, wenn man bedenkt, dass neben den klassischen Umweltkennzahlen auch soziale und Governance-Themen sowie Daten aus der Lieferkette in die Berichterstattung einfließen müssen. Die Beschaffung zuverlässiger Daten aus der gesamten Wertschöpfungskette stellt Unternehmen vor besondere Schwierigkeiten.

In meinen Gesprächen mit Kund:innen wird deutlich, dass die größte Hürde darin besteht, die benötigten Informationen sowohl innerhalb des Unternehmens als auch entlang der gesamten Lieferkette zu beschaffen.

Bewährte Methoden und richtige Ansprechperson als Lösung

Wenn die erforderlichen Daten nicht verfügbar sind, stellt sich die Frage, wie man vorgehen soll. In solchen Fällen können etablierte Standards und Methoden helfen. Es ist wichtig, sich auf bewährte Verfahren zu stützen, um dennoch zu belastbaren Ergebnissen zu gelangen.

Bei der Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten gibt es je nach Anforderungen verschiedene Richtlinien und Leitlinien, die als Orientierung dienen können. Zum Beispiel dient das Greenhouse Gas Protocol oft als idealer Leitfaden für die Treibhausgasbilanzierung und bietet wertvolle Unterstützung bei der Datenerfassung und -interpretation.

Ein wichtiger Aspekt ist auch die Identifizierung der richtigen Ansprechpartner:innen innerhalb und außerhalb des Unternehmens, die bei der Beschaffung der Daten behilflich sein können. Dabei sollte man nicht zwangsläufig nach hierarchischen Vorgaben vorgehen, sondern Personen auswählen, die ein echtes Interesse und Engagement für das Thema Nachhaltigkeit zeigen. Oft sind es gerade diese motivierten Personen, die bereit sind, sich intensiv einzubringen und die notwendigen Informationen bereitzustellen.

Wo sollte das Thema CSRD im Unternehmen angesiedelt werden?

Früher wurde Nachhaltigkeit oft mit der Kommunikationsabteilung assoziiert, was den Anschein eines reinen Kommunikationsthemas erweckte. Glücklicherweise wissen heute viele Unternehmen, dass Nachhaltigkeit weit mehr ist als nur ein Kommunikationsaspekt.

Die Vorteile einer direkten Anbindung an die Geschäftsführung

Als Befürworterin von Nachhaltigkeit als eigenständiger Stabsstelle direkt unter der Geschäftsführung sehe ich deutliche Vorteile in dieser organisatorischen Aufstellung. Auch wenn Nachhaltigkeit im Mittelstand häufig noch im Qualitäts- oder Umweltmanagement verankert ist, halte ich die direkte Einbindung unter der Geschäftsführung für die beste Option. Es handelt sich bei Nachhaltigkeit um ein äußerst dynamisches Thema, das schnelle und kurze Entscheidungswege erfordert. Durch eine direkte Anbindung an die Geschäftsführung können Entscheidungen zeitnah getroffen werden, ohne lange Delegationswege durchlaufen zu müssen. Eine solche Struktur ermöglicht eine effektive Umsetzung und Reaktion auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der Nachhaltigkeit.

Ansiedlung der Nachhaltigkeitsabteilung als Signalwirkung

Des Weiteren ist die Positionierung der Nachhaltigkeitsabteilung auf dieser Ebene auch für die interne und externe Wirkung des Unternehmens von großer Bedeutung. Wenn Nachhaltigkeit mehrere Ebenen unterhalb der Geschäftsführung im Organigramm angesiedelt ist, besteht die Gefahr, dass das Thema nicht die gebührende Aufmerksamkeit und Wertschätzung erhält. Zudem spiegelt eine abteilungsübergreifende Stabstelle die Relevanz des Themas Nachhaltigkeit für das gesamte Unternehmen wider.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Arbeit von Nachhaltigkeitsmanager:innen ist die Vernetzung mit anderen Abteilungen und Geschäftsbereichen im Unternehmen. Die Zusammenarbeit mit Bereichen wie Finanz- und Controllingabteilungen ist beispielsweise für die Umsetzung der EU-Taxonomie-Vorgaben von großer Bedeutung. 

Die Integration von Nachhaltigkeit in verschiedene Unternehmensbereiche zeigt sich auch bei anderen Themen wie Diversity, das zwar unter Nachhaltigkeit fallen kann, in der Praxis jedoch oft im Personalwesen angesiedelt ist. Hier ist eine enge Abstimmung zwischen dem Personalwesen und der Nachhaltigkeitsabteilung entscheidend.

Wie entwickle ich eine effektive Nachhaltigkeitsstrategie?

Wenn man sein Team bereits gefunden und sich mit den Daten auseinandergesetzt hat, stehen die nächsten Schritte zur Entwicklung einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie an. 

Zunächst einmal ist es wichtig zu betonen, dass der erste Nachhaltigkeitsbericht nicht zwangsläufig den Anforderungen der CSRD entsprechen muss, sondern auch auf freiwilligen Berichtsstandards basieren kann, solang man noch nicht unter die CSRD-Berichtspflicht fällt. Dennoch bietet er einen guten Ausgangspunkt für die Strategieentwicklung. Durch die Analyse des Status quo und die Identifizierung von Lücken in der Berichterstattung erhält man wertvolle Erkenntnisse darüber, wo Verbesserungsbedarf besteht und welche ESG-Bereiche priorisiert werden sollten.

Nachhaltigkeitsziele festlegen

Ein wichtiger Schritt ist die Festlegung von konkreten Nachhaltigkeitszielen. Dies erfordert oft eine intensive Zusammenarbeit zwischen dem Nachhaltigkeitsmanagement und der Geschäftsführung. Es ist entscheidend, dass die Ziele ambitioniert, aber gleichzeitig realistisch und messbar sind. Dies kann eine Herausforderung sein, da es oft schwierig ist, Nachhaltigkeitsziele klar zu definieren und zu quantifizieren. Doch gerade hier ist es wichtig, den Unternehmen zu helfen, konkrete Ziele zu formulieren, die im Einklang mit ihrer Nachhaltigkeitsstrategie stehen.

Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Zielerreichung

Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele. Hier ist es entscheidend, auf einer soliden Datenbasis aufzubauen und Maßnahmen zu identifizieren, die einen echten Beitrag zur Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens leisten können. Dies erfordert oft eine strategische Herangehensweise und die Einbindung verschiedener Unternehmensbereiche und Stakeholder.

Überwachung der Nachhaltigkeitsstrategie

Schließlich ist es wichtig, die Umsetzung der Strategie kontinuierlich zu überwachen und zu managen. Dies bedeutet, dass man regelmäßig überprüfen muss, ob die festgelegten Ziele erreicht werden und ob Anpassungen an den gewählten Maßnahmen erforderlich sind. Nur durch einen strukturierten und strategischen Ansatz kann das Unternehmen langfristig erfolgreich sein und seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

Wie können sich angehende Nachhaltigkeitsmanager:innen am besten auf die CSRD vorbereiten?

Persönlicher Austausch und Vernetzung

Seit über 10 Jahren bin ich bereits in der Nachhaltigkeitsberatung tätig, und aus dieser langjährigen Erfahrung schöpfe ich bei meiner Arbeit. Diese Erfahrungswerte stehen neuen Nachhaltigkeitsmanager:innen oft nicht sofort zur Verfügung. Daher halte ich den Austausch untereinander für äußerst wichtig. Es ist entscheidend, dass Nachhaltigkeitsmanager:innen sich vernetzen und gegenseitig unterstützen. In unseren Seminaren ermutigen wir Teilnehmende daher stets dazu, Kontaktdaten auszutauschen und in Kontakt zu bleiben. Denn oft stehen sie vor ähnlichen Herausforderungen und können voneinander profitieren, sei es durch gemeinsames Lamentieren über Schwierigkeiten oder den Austausch von Lösungsansätzen.

Up to date bleiben

Wie bereits erwähnt ist die Dynamik im Bereich Nachhaltigkeit enorm. Es ist unerlässlich, stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und sich kontinuierlich weiterzubilden, da sich die regulatorischen Anforderungen ständig ändern. Die EU-Taxonomie ist nur ein Beispiel für ein Gesetz, das aktuell kontinuierlich erweitert wird. Dies erfordert einen erheblichen Zeitaufwand, um sich durch die verschiedenen Regelungen zu arbeiten und sicherzustellen, dass man stets up to date ist.

Kontinuierliche Verbesserung statt Perfektionismus

Ganz wichtig: Man sollte nicht verzweifeln und auch nicht den Anspruch haben, dass alles von Anfang an perfekt sein muss. Ich finde es besonders wichtig, Nachhaltigkeit und die Nachhaltigkeitsberichterstattung als eine kontinuierliche Reise zu verstehen, einen fortlaufenden Prozess der Verbesserung. Es ist völlig in Ordnung, wenn beim ersten Bericht nicht alles perfekt ist und nicht jede Lücke gefüllt werden kann. Wichtig ist vielmehr, dass man sich darauf konzentriert, sich kontinuierlich zu verbessern und Schritt für Schritt voranzukommen.

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